Met-Kekse – Rezept und Zubereitung

Met wird in verschiedenen Rezepten verwendet und das nicht nur für Süßspeisen, sondern beispielsweise auch für Marinade. Heute möchten wir euch aber unser Rezept für Met-Kekse anvertrauen. Der Met trägt nicht nur seinen Teil zum Geschmack bei, sondern verleiht dem Teig auch eine herrliche Konsistenz.

Rezept für Battle-Merchants Met-Kekse

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 EL Kakao
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Packung Vanillezucker
  • Met (ca. 100 bis 200 ml)
  • 100 g gehackte Nüsse
  • 100 g geriebene Nüsse
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Zuerst werden alle Zutaten bis auf den Met und und die geriebenen Nüsse vermengt und kräftig geknetet. Danach abwechselnd in kleinen Mengen den Met und die geriebenen Nüsse zugegeben, bis sich der Met gut rausschmecken lässt und der Teig eine angenehme Konsistenz hat. Für unsere Kekse haben wir 150 g Met und 100 g geriebene Nüsse verwendet. Nun darf der Teig mindestens eine Stunde ruhen.

Bevor ihr nun mit dem Teig weitermacht, könnt ihr euren Ofen schon einmal vorheizen (175 ° Umluft bzw. 200 ° Ober-/Unterhitze). Im Anschluss wird der Teig noch einmal kräftig durchgeknetet. Nun werden kleine Bällchen geformt und auf dem Backblech platt gedrückt. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch Backförmchen verwenden. Diese sollten aber nicht zu filigran ausfallen, da der Teig noch aufgeht.

Wie lange ihr die Met-Kekse backt, hängt vom Ofen ab und ob ihr eure Kekse lieber knusprig oder weich mögt. Wir empfehlen nach 12 Minuten mal in die Röhre zu schauen. Die Kekse sollten nicht mehr ganz weich sein, härten an der Luft aber auch noch nach.

Welche Metsorten passen ins Met-Rezept?

Im Grunde kannst du jeden Met für Kekse verwenden. Wir haben für die letzten Kekse den Elfenzauber (Met mit Vanille) verwendet, was sehr gut funktioniert hat. Im Grunde schmeckt man den Met auch nur als hauchfeine Nuance aus den Keksen heraus. Daher eignet sich so ein Rezept auch prima zur Resteverwertung von Met. Mut zum Mischen!

Metsorten gibt es viele

Met, was ist das?

Met, auch Honigwein genannt, ist ein herrliches Getränk! Es besteht in seiner ursprünglichen Form aus Honig und Wasser und war bereits bei den alten Ägyptern um 3500 v. Chr. bekannt. Der Name rührt vermutlich vom indogermanischen Wortstamm „medhu“, was so viel wie Honig heißt.

Ursprünglich entstand der Met durch natürliche Gärung. Honig wurde zur Konservierung von Lebensmitteln eingesetzt. Da die Gärung unter hoher Feuchtigkeit von allein einsetzt, war der erste Met möglicherweise nur ein „Unfall“. Aber scheinbar fanden die Menschen gefallen daran, denn der Honigwein wurde in vielen Kulturen über die Jahrtausende geschätzt.

Neben seinen berauschenden Eigenschaften wurden dem Met auch heilende Kräfte zugesprochen. Zum Teil zu Recht, denn Honig besitzt eine antibakterielle Wirkung.

Eine besondere Stellung nimmt Met in der germanischen Mythologie ein, da er dort als Geschenk der Asen gilt. Er wurde auf Festen und Zeremonien aber auch im Alltag ausgeschenkt. Eine der bekanntesten Überlieferungen zum Met-Gebrauch stammt aus der Edda.